Gute Vorsätze

Neulich sind wir beim Gassigehen über eine ziemlich unfreundliche Tafel gestolpert. „Ein Hoch den Hundebesitzern!!!“ stand da am Rande einer Wiese auf die Tafel gekrakeltund nett war’s wohl nicht gemeint! Aber bevor wir jetzt auf die Hundehasser zurück brüllen, nehmen wir uns doch einfach ein paar Dinge vor für ein angenehmeres Zusammenleben! Ganz ohne erhobenen Zeigefinger ;)!

Eigentlich ist uns Hundehaltern und unseren Vierpfotern mittlerweile alles verboten.Hunde verboten Laufen, ein Grundbedürfnis des Hundes, darf das Tierchen nur mehr im eigenen Garten (falls vorhanden, sonst Pech gehabt), bellen sowieso nicht oder nur dann, wenn der Einbrecher das Diebsgut bereits im Auto hat, körperliche Bedürfnisse befriedigen – oh Gott, bloß nicht, da wird man im besten Falle angepöbelt, während man dabei ist, das Häufchen zu beseitigen und wenn Hundi Pech hat, dann greift der Hundehasser gleich zum Giftpäckchen.

Da stellt sich wirklich die Frage, woher das alles kommt? Gibt es eine globale Verschwörung gegen uns Hundemenschen? Eine allgemein naturfeindliche Tendenz? Oder liegt es daran, dass die Medien die Hundethemen hoch kochen und Menschen, die mit Hunden nichts am Hut haben, ganz bewusst mit Halbwahrheiten und Lügen über Kampfhund und Co. bombardiert werden? Und vor allem, wie können wir diesen unangenehmen Konfrontationen aus dem Wege gehen?

Wir finden es immer am besten, bei sich selbst anzufangen und rufen alle verantwortungsvollen und begeisterten Hundebesitzer auf, die Hundewelt mit uns ein bisschen besser zu machen!

Also liebe Hundemenschen, räumen wir die Häufchen weg und zwar richtig! In ein Sackerl packen und liegen lassen macht die Sache schlimmer, nicht besser! Kein Spaziergänger, auch die MIT HUND nicht, möchte gerne einen Slalom durch schön verpackte Kackehäufchen machen, nicht? Übrigens ist Wegräumen auch am Land nötig, denn ein einziges Hundstrümmerl, auf gut österreichisch, kann eine Kuh auf die ewigen Almwiesen schicken! (Hundekacke gärt nämlich im Kuhmagen und führt zu Koliken!)

Rufen wir unsere Hunde ran, wenn Familien mit Kindern, Jogger, Radfahrer oder ein angeleinter Hund entgegen kommt und der Besitzer uns darum bittet. Es ist ja schön, wenn wir persönlich von der absoluten Harmlosigkeit unserer Vierbeiner überzeugt sind, trotzdem muss nicht jeder unsere Begeisterung teilen. Wir lieben Hunde, andere tun das nicht und haben auch ein Recht auf ihre Meinung. Eigentlich und wenn man es fair betrachtet.

In diesem Sinne wünscht Leinenlos Hundetraining ein friedliches Jahr 2013!